HALSTATTZEIT
In der Älteren Eisenzeit (800-450 v.Chr.), nach einem Fundort in Österreich auch Hallstattzeit genannt, sowie in der Jüngeren Eisenzeit, die nach einem Fundort unweit des Neuenburgersees auch Latènezeit heisst, sind Mittelland und Jura mit dem süddeutschen Raum und Ostfrankreich kulturell eng verwandt. Zu dieser Zeit gab es ein Handel des Zinns zwischen Armorica und die griechische Kolonie von Masilia, mit dem Mont-Lassois / Vix (bei Chatilion-sur-Sène) als Drehscheibe. Dort wurde eine Fürstin aus dem 6. Jh. vor Chr. mit einem risiegen Krater bestattet. Details diesen Krater finden sich auf eine französische Briefmarke von 1966 (MiNr. 1541). Dieser bezzeugte die starke Relation zu Etrurien. Es war auch die Zeit der Heuneburg (Pyren) und des Fürsts von Hochdorf. Am Ende dieser Periode lebte die Fürstin auf dem Uetliberg.
Wahrend dieser Periode haben die Senonen Rom erobert (387 vor Chr.) und die Volcae Delphi geplündert (279 vor Chr.). Es gab Eroberungen und neu gegründete Städte in Norditalien: Torino (Turin), Mediolanum (Milan) und Felsena (Bologna), durch die Bituriger und Boier. All dies schürte mit Recht die Angst der Römer vor den "Barbaren" aus dem Norden. Darum kam es zu viele Schlachten und der präventive Eroberung des Rhonentals durch die Römer (ca. 121 vor Chr.). Die Tiguriner hatten sich der Plünderung der Kimbern in Gallien angeschlossen und die Römer bei Agen geschlagen (105 v. Chr.). Der Gallische Krieg begann mit der Auswanderung der Helvetier aus ihrem Gebiet und die Schlacht bei Bibracte (58 v. Chr.), die Festung der Haeduer. Die Helvetier wurden besiegt und mussten in die heutige Schweiz zurück.